Vereinsgeschichte

1984

Gründung des Vereins "Tintenklecks".

 

1985

Aufnahme der Arbeit mit Hausaufgabenbetreuung dezentral an verschiedenen Verdener Schulen. Mehr als 20 Aktive, die sich an der Arbeit beteiligen. Gleichzeitig Beginn der Arbeit in Achim. Verstärkung anfangs durch 4, später bis zu 9 ABM-Stellen.

 

1986

Stadt Verden gibt Mietzuschüsse für eine 3-Zimmer-Wohnung in Verdens Fußgängerzone. Anerkennung als "Freier Träger der Jugendhilfe" durch den Landkreis Verden. "Pädagogische Woche" mit erster Konzeptentwicklung.

 

1987

Mangels Finanzierung wird die Arbeit in Achim eingestellt.

 

1989

Umzug in Verden in die Holzmarktkaserne auf Vorschlag des Landkreises und mit finanzieller Hilfe der Stadt Verden.

 

1991

Beteiligung an Modellprojekten "Orte für Kinder" und "Vielfältige Formen außerschulischer Betreuung von Kindern und Jugendlichen" des Kultusministeriums.

 

1997

Erwerb des Gebäudes Jahnstraße 1 in Verden (vorher engl. Soldatenwohnungen) aus Bundesbesitz mit städtischer Bürgschaft über 20 Jahre. Renovierung und Umzug bis Sommer. Anerkennung als "Sonstige Tageseinrichtung" nach KJHG (Kinder- und Jugendhilfegesetz).

 

2001

Zusammenarbeit und Konzeptentwicklung für eine Nachmittagsbetreuung an der Grundschule am Lönsweg mit dem Förderverein der Schule sowie den Lehrkräften und der Schulleitung.

 

2004

Übernahme der Nachmittagsbetreuung in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule ab 1. September. Rege Beteiligung vieler ehrenamtlicher Kräfte aus Schulverein und Sportverbänden, aber mittlerweile auch 13 Vertragskräften.

 

2006

Förderpreis der Stiftung PLANSECUR für “besonderes soziales Engagement”. Gleichzeitig wird vom Landkreis Verden die “institutionelle Förderung” eingestellt, nur noch Einzelfallförderung für maximal 10 Kinder. Konsequenz: Der Tintenklecks muss Einsparungen in Höhe von 20.000 Euro vornehmen.

 

2007

Die “Lokale Arbeitsgruppe Verden/Kirchlinteln” des Amtes “Jugend und Soziale Dienste” im Landkreis fördert mit 10.000 Euro den Erprobungsversuch zur Einrichtung einer Nachmittagsbetreuung in der Förderschule für lernschwache Kinder (Andreasschule). “KALEIDOSKOP - Benefiz für Tintenklecks” mit 330 Besuchern in der Aula des Gymnasiums am Wall. Die Stadt Verden erhöht ihren Zuschuss im Zusammenhang mit den Angeboten an Haupt- und Realschule der jährliche Zuschuss ab 2008 um 10.000 Euro angehoben.

 

2008

Die Stadt Verden erhöht ihren Zuschuss im Zusammenhang mit den Angeboten an Haupt- und Realschule um 10.000 Euro.Die Nachmittagsbetreuung an der Andreasschule wird zur Hälfte aus einem Landesförderprogramm und zur anderen Hälfte durch das Schul- und Jugendamt des Landkreises finanziert sowie weiterhin durch die "Lokale Arbeitsgruppe Verden", die sich noch einmal mit 13.000 Euro beteiligt.

 

2009

In Kooperation mit dem Tintenklecks startet die Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule als “Offene Ganztagsschule”. Das tanzwerk Bremen und der Tintenklecks führen erstmalig ein von professionellen Choreografen begleitetes Tanzprojekt durch, an dem 4 Schulklassen beteiligt sind und das vor Weihnachten in der Stadthalle aufgeführt wird. Aufgrund des großen Erfolges findet das Projekt unter dem Namen "Tanz macht Schule Verden" fortan jährlich statt.

 

2010

Mangels einer nachhaltigen Finanzierung der Nachmittagsbetreuung an der Andreasschule muss das Angebot gekürzt werden: Die ältere Gruppe der “Dachse”  fällt weg, es bleibt nur die Arbeit mit den 6- bis 11-Jährigen (“Trolle”). In der Friedrich-Ludwig-Jahn-Schule haben sich zum Schuljahr 2010/2011 mehr als 130 Kinder für den Ganztag angemeldet, die sich an 5 Tagen auf  320 Tagesplätze verteilen.

 

2011

Der Rat der Stadt Verden beschließt, dem Tintenklecks ab August des Jahres die Koordination der Ganztage an den Grundschulen Jahnschule und Nicolaischule sowie an der Hauptschule Klaus-Störtebeker-Schule zu übertragen. Zudem übernimmt der Tintenklecks im Auftrag der Stadt die Abrechnung des Mittagessens.

 

2012

Nach den Sommerferien startet auch die Grundschule am Sachsenhain in Kooperation mit dem Tintenklecks als "Offene Ganztagsschule". Ebenso macht der Tintenklecks Nachmittagsangebote an der Realschule, das Angebot an der Klaus-Störtebeker-Schule wird ausgeweitet.

 

2013

Der Verein plant die Gründung einer gGmbH. Alleiniger Gesellschafter soll der Verein selbst werden, vertreten durch den Vorstand. In den Tätigkeitsbereich der neuen gGmbH sollen alle Aktivitäten in den Ganztagsschulen von Stadt und Landkreis Verden fallen. Der Verein bleibt zuständig für Projekte im Kinder- und Jugendbereich, wie z.B. für das Tanzprojekt “Tanz macht Schule Verden”.

 

2014

Das niedersächsische Kultusministerium und die Landesschulbehörde steuern darauf hin, die Koordination von Ganztagsangeboten an den Schulen selbst anzusiedeln. Der Tintenklecks sieht seinen Ansatz gefährdet, für ganz Verden eine einheitliche und schulübergreifende Struktur im Ganztagsbereich zu entwickeln. In der Folge lösen die Nicolaischule und der Tintenklecks ihren Kooerationsvertrag. Die Gründung einer gGmbH wird zurückgestellt.

 

2015

Der Tintenklecks bekommt eine neue Geschäftsführung. Gründungsmitglied Bernd Rademacker geht nach 30 Jahren Tätigkeit für den Tintenklecks e.V. zu Beginn der Sommerferien in Rente und Inga Oppenhausen tritt die Nachfolge an.

 

2016

Im Zuge der Inklusion und der Einbindung der Kinder mit besonderem Förderbedarf in die Regelschule stellt der Landkreis zum Ende des Jahres die finanzielle Unterstützung eines Ganztagsangebotes für die Schüler_innen der Andreasschule zum Ende des Jahres ein.

 

2017

Zum 31. Juli 2017 haben der Tintenklecks e.V. und die Grundschule am Sachsenhain ihre Kooperation beendet. Ziel war es, der Schule einen flexibleren Einsatz der pädagogischen Mitarbeiter zu ermöglichen und gleichzeitig diesen die Gelegenheit zu geben, ihre Arbeitszeit auszuweiten.